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Freitag, 11. Mai 2018

Team Medaillen sind vergeben

Gold für die B-Jugend-Teams aus Bayern und Berlin, Brandenburg und Nordrhein-Westfalen siegen in der A-Jugend

Die Teams beider Altersklassen lieferten spannende Wettkämpfe ab unterstützt von der hervorragenden Stimmung durch die mitgereisten Fans.

B-weiblich: Berlin (1415) führte nach der Vorrunde mit 41 Pins vor Bayern (1374), zwischen den Plätzen 3 bis 5 lagen gerade mal 21 Pins, 3. NRW 1266, 4. Brandenburg 1252, 5. Württemberg 1245. Im Finale entwickelte sich ein Zweikampf um die Goldmedaille zwischen Bayern und Berlin, während drei Teams um den letzen Podestplatz rangen. Die NRW-Mädchen setzten sich nach den Spiel 4 und 5 etwas von Brandenburg und Württemberg ab und behaupteten den Vorsprung bis zum Ende. Württemberg zog zunächst an Brandenburg vorbei, fiel aber im Schlussdurchgang wieder zurück und beendet den Wettbewerb mit 2491 auf dem 5. Rang. Berlin erzielte insgesamt 2500 und landete auf dem 4. Platz hinter NRW, die mit 2551 die Bronzemedaille gewannen.

Die Bayern-Mädchen starteten am zweiten Tag  die Aufholjagd auf die Hauptstädter und hatten vor der letzten Runde die Nase knapp vorne. Beide Teams zeigten ihr bestens Spiel am Ende. Bayern bewies Nervenstärke, erzielte 519 und holte sich den Titel mit 2795, für die Berlin-Girls blieb nach 510 - insgesamt 2778 - die Silbermedaille.

Gold: Bayern, Silber: Berlin, Bronze: Nordrhein-Westfalen

Ergebnisse Team B-Jugend weiblich

B-männlich: Ingesamt 12 Teams kämpften um die Medaillen bei der männlich B-Jugend. Bei Halbzeit am Donnerstag Abend führte WÜrttemberg 1642 vor Brandenburg 1597 und Berlin 1583. Auf den Plätzen dahinter ranigerte Bayern 1544, NRW 1518, Niedersachsen 1480. Die auf 4 bis 6 platzierten Teams konnten im Finale nicht mehr in den Dreikampf um die Podestplätze eingreifen. Niedersachsen (3054) schaffte den Sprung von Rang 6 auf 4 und ließ Bayern mit 23 Zählern hinter sich. Die NRW-Jungs kamen als Sechste mit 2867 ein.

Brandenburg und Berlin überholten bereits im ersten Spiel des Finales die führenden Württemberger. Brandenburg lag mit 2734 vor dem Schlussdurchgang knapp vor Berlin 2718, während Württemberg mit 2672 schon etwas abgeschlagen war und sich am Ende mit 3218 mit der Bronzemedaille zufriedengeben mussten. Die Berliner mobilisierten alle Kräfte, brachten 589 auf die Bahn und gab den Brandenburgern, die 542 erzielten, das Nachsehen. Der Titel ging somit an Berlin 3307 vor den Silbermedaillen-Gewinnern aus Brandenburg 3278.

Gold: Berlin, Silber: Brandenburg, Bronze: Württemberg

Ergebnisse Team B-Jugend männlich

A-weiblich: Hier standen sieben Teams im Wettbewerb, der über zwei Tage ging. Nach der Vorrunde lagen die Brandenburgerinnen mit 2221 deutlich vor Niedersachsen 2107, Berlin 2060 und Rheinland-Pfalz 2059 rangierten dahinter fast gleichauf, Bayern war mit 1925 schon abgeschlagen. Niedersachsen und Berlin musste in Runde 4 Brandenburg weiter davonziehen lassen, konnten den Rückstand aber nach dem folgenden Spiel wieder verkürzen.

Die jungen Damen aus Berlin steigerten sich zum Abschluss auf 755, überholte Niedersachsen und sicherte sich mit 4233 die Silbermedaille. Rheinland-Pfalz konnte sich nicht mehr verbessern und blieb mit 4146 hinter Niedersachsen, die mit 4171 den letzten Podestplatz behaupteten. Brandenburg brachte den Vorsprung sicher nach Hause und gewann unangefochten den Titel und die Goldmedaille.

Gold: Brandenburg, Silber: Berlin, Bronze: Niedersachsen

Ergebnisse Team A-Jugend weiblich

A-männlich: Zwölf Landesverbände traten im Team-Wettbewerb an. Nach der Vorrunde führte Gastgeber Bayern mit genau 200 Schnitt - 2400 vor Nordrhein-Westfalen, das sich mit dem letzte Spiel auf 2356 und den 2. Platz katapultierte. Die weiteren Platzierungen 3. Berlin 2280, 4. Sachsen 2230, 5. Hamburg 2208, 6. Brandenburg 2161, 7. Württemberg 2133, 8. Baden 2126. Vor dem finalen Durchgang am Freitag sah alles nach einem Dreikampf an der Spitze aus, weitere vier Teams lagen nur 26 Pins auseinander. Baden hatte sich von Platz 8 auf 4 nach vorne geschoben 3657, 5. Sachsen 3654, 6. Hamburg 3648, 7. Brandenburg 3631. Die NRW-Jungs hatten 3835 auf dem Konto, während Bayern und Berlin mit 3830 gleichauf lagen.

Das Badener Team holte von Frame zu Frame auf und kam am Ende auf 874 zum Gesamtergebnis von 4531 und schob sich an Berlin , das 4483 zu Buche stehen hatte vorbei. Bayern konnte den Siegeswillen von Nordrhein-Westfalen nicht brechen und kam als 2. mit 4547 ein. NRW holte sich in den letzten Frames den gewinnbringenden Vorsprung - 4593 - und damit den Titel und die Goldmedaille.

Gold: Nordrhein-Westfalen, Silber: Bayern, Bronze: Baden

Ergebnisse Team A-Jugend männlich

Fotos u.a. mit freundicher Genehmigung des LV Berlin

 
 

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