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Montag, 15. Mai 2017

Bayern und Berlin gewinnen Mannschaftswettbewerb

Die Goldmedaillen im Teamwettbewerb gingen bei der weiblichen Jugend an Bayern und der männlichen Jugend an Berlin.

Zwei Tage lang standen die Teams bei den Deutschen Jugendmeisterschaften im Fokus. Die Landesverbände stellten fünf weibliche und zwölf männliche Mannschaften.

Berlin musste verletzungsbedingt aus dem Wettbewerb der weiblichen Teams ausscheiden, somit waren nur noch fünf Mannschaften im Rennen um die Podestplätze. Am Ende der Vorrunde über drei Durchgänge führte Bayern (2152) vor Brandenburg (2038), Nordrhein-Westfalen (2023) und Württemberg (2016), Sachsen hatte auf dem 5. Platz schon fast 200 Pins Rückstand. Am Samstag Nachmittag mussten die Teams zur Finalrunde antreten. Für Württemberg waren die Medaillenchancen vor dem letzten Spiel geschwunden, während Brandenburg und Nordrhein-Westfalen an den führenden Bayern dranbleiben konnten. Die NRW-Mädchen verkürzten den Rückstand auf die Brandenburgerinnen bis auf 23 Pins, blieben aber auf dem 3. Platz, der die Bronzemedaille bedeutete. Die Bayern-Girls ließen sich von Brandenburg aber nicht mehr abfangen und holten sich die Goldmedaille mit 4192 und haaten am Ende 82 Zähler Vorsprung.

Gold: Bayern 4192, Silber: Brandenburg 4110, Bronze: Nordrhein-Westfalen 4087.

Bei den Jungen führte nach den drei Spielen der Vorrunde Nordrhein-Westfalen 2426 vor Berlin 2373 und Württemberg 2366. Mit nur geringen Rückständen lagen auf den Plätzen 4 bis 6: Hamburg 2327, Bayern 2301 und Brandenburg 2289. Nach dem vierten Durchgang, dem ersten des Finales, rückten die Teams näher zusammen. Berlin übernahm die Führung vor NRW und Württemberg; Hamburg, Bayern und Brandenburg blieben weiter in Schlagdistanz. Die Berliner konnten in den beiden letzten Spielen den Vorsprung weiter ausbauen und sicherten sich die Goldmedaille mit 4772. Die Teams aus Hamburg, NRW und Bayern konnten nicht mehr in Kampf um die Podestplätze eingreifen und beendeten den Wettbewerb auf den Plätzen 4 bis 6. Die Brandenburger fingen Württemberg im Schlussdurchgang noch ab und schoben sich auf den 2. Platz nach vorne, während sich die Württemberger mit dem Bronzeplatz zufrieden geben mussten.

Gold: Berlin 4772, Silber: Brandenburg 4638, Bronze: Württemberg 4620.

Alle Ergebnisse im Einzelnen.

Nach dem Team-Wettbewerb war auch die All-Event-Wertung abgeschlossen. Sieger der männlichen Jugend wurde Pascal Grelak (BER) mit deutlichem Vorsprung 3827 auf Mathias G. Ankerdal (HAM) 3660, der die Silbermedaille gewann knapp vor Pascal Kempgens (NRW) 3654, für den Bronze blieb.

Mit mehr als 400 Pins Vorsprung sicherte sich Denise Blankenzee (NDS) den ersten Platz der All-Event-Wertung und wurde mit der Goldmedaille als Internationale Deutsche Meisterin geehrt. Ebenfalls die Goldmedaille erhielt Gina-Maria Merkel (BER) als Deutsche Meisterin. Silber und Bronze gingen nach Bayern an Carolin Schulz und Sabrina Bösl.

 
 

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