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Philipp v. Treskow, Laura Beuthner, Tony Lindner, Franziska Schilling

Turniersieger Philipp von Treskow

Sonntag, 3. Dezember 2017

Kohlbergcup 2017

Seit nun schon 22 Jahren kommt in Premnitz der Kohlbergcup zur Austragung. Er wird zu Ehren des 1995 verstorbenen Nationaltrainers Jürgen Kohlberg als Mitbegründer der Super-bowl -Anlage in Premnitz durchgeführt. Nach der Rekordbeteiligung von 110 Startern im letzten Jahr gingen in diesem Jahr 87 Teilnehmer aus 10 Bundesländern an den Start, davon 19 Damen und 10 Jugendliche. Durch die Herbstferien in einigen Bundesländern waren einige „Dauergäste“ des Turniers in diesem Jahr wohl verhindert. Durch einige Sponsoren war es wieder möglich, Trainingszuschüsse für die Plätze 1 – 40 und für zwei Extrarunden auszu-schütten. Dafür einen herzlichen Dank.

Nach einer Vorrunde über 2 x 4 Spielen qualifizierten sich die besten 33 Teilnehmer, zusätzlich die besten drei Damen, die drei besten Senioren und der beste Jugendliche für die Zwischenrunde. Das Ölmuster war in diesem Jahr deutlich anspruchsvoller als im vorigen Jahr, so dass im Schnitt nicht die Ergebnisse des Vorjahres erreicht wurden.

Nach der Vorrunde lag Laura Beuthner vom BSC Kraftwerk Berlin deutlich in Führung, sie erzielte in vier Spielen mit 961 Pins das beste Vorrundenergebnis. Mit weiteren 887 führte sie die Tabelle mit einem Schnitt von 231,0 Pins an. Über 900 Pins erzielte nur noch Lars Tangermann aus Premnitz, der sich hinter Philipp von Treskow auf Platz drei einreihte.

Lag im letzten Jahr der Cut zum Erreichen der Zwischenrunde noch bei 213,3 Pins, reichten in diesem Jahr 198,88 auf Platz 33, um eine Runde weiterzukommen. Ein ambitioniertes Ölbild auf Bundesliganiveau (38“ bei Ratio 1:3,5) forderte den Teilnehmern alles ab. Platz 33 erreichte Tom Janetzki vom BSV 2000 Oldenburg. Hector Roca, der Sieger 2012 schied wie 2016 mit einem Rückstand von acht Pins aus. Überraschend war das Ausscheiden des Vorjahressiegers Dennis Grünheid vom BC Hanseat, auch im Vorjahr auf vorderen Plätzen notierte Spieler wie Jamie Mc Dermott und Christoph Schurian blieben in der Vorrunde hängen. Sechs Damen qualifizierten sich direkt, drei weitere kamen auf Grund der Aus-schreibung ebenfalls in die Zwischenrunde. Von den Jugendlichen konnten sich direkt Niklas Fritze vom BC Strike 99 Eisenhüttenstadt und überraschend auch der elfjährige Sohn Max des Nationaltrainers Peter Lorenz qualifizieren.

In der Zwischenrunde mussten 10 Starter die Segel streichen, 50% des Vorrundenergebnisses wurden mitgenommen. Das beste Ergebnis in den fünf Spielen erzielte Lars Pöhler aus Eisenhüttenstadt mit 1092 Pins, dabei einmal 278 Pins im letzten Spiel. Damit verbesserte er sich von Platz 25 auf Platz drei. Die Spitze übernahm Andreas Gripp vom Bundesligisten aus Premnitz, der mit 1080 Pins Laura Beuthner überholen konnte. Ergebnisse über 1000 PIns waren rar, nur Sandro Brandt aus Eisenhüttenstadt und Sven Garbotz aus Leipzig übertrafen diese Marke. Den für das Weiterkommen erforderliche Platz 30 erreichte Patrick Schlemm aus Oldenburg. Felix Hübner vom Arena Team Spandau, der sich auf Platz 48 in der Vorrunde nur über die beste Platzierung eines Jugendlichen auf Platz 33 verbessern konnte, stieß mit 990 Pins bis auf Platz 21 vor und war weiterhin im Wettbewerb.

In der ersten KO-Runde spielten jeweils sechs Teilnehmer gegeneinander, von denen die besten drei und der beste Viertplatzierte die nächste Runde erreichten. Dabei trafen Platz 1-3 der Zwischenrunde auf Platz 27-30, 4-6 auf 24-26 usw. Von den auf den Plätzen 1-12 Platzierten mussten Lars Pöhler, Fabian Kobrig vom BBC 2000, Tobias Beier vom Arena Team Spandau und Manuel Lau vom BC Nolle die Segel streichen. 490 Pins als bestes Ergebnis in den zwei Spielen von Kai Günther aus Premnitz brachten ihn ebenso wie weitere acht Spieler aus Premnitz weiter. Drei Damen überstanden die KO-Runde 1, Laura Beuthner mit sehr guten 454 Pins, Franziska Schilling mit 415 und Janin Ribguth aus Wolfsburg mit 391, wobei in dieser Gruppe der Einlauf äußerst knapp war (391 Pins reichten zum Weiterkommen, Steffen Siegmund aus Brandenburg schied mit 390 aus).

In der zweiten KO-Runde mussten von den neun Premnitzer Startern fünf ihre Hoffnungen auf ein Weiterkommen begraben. Mit 263 Pins in einem Spiel unterstrich der Kohlbergcupgewinner von 2015, Philipp von Treskow seine Ambitionen auf eine weitere Spitzen-platzierung. Kai Günther spielte den erforderlichen Strike, um Roy Lorenz mit einem Punkt auszubooten. Laura Beuthner hatte als Zweitplatzierte ihrer Gruppe zwei Pins Vorsprung auf Lars Tangermann. Überraschend das Weiterkommen des Landesligaspielers Sandor Lövesz aus Premnitz, der Stefan Bock und Felix Hübner keine Chance ließ.

In der dritten KO-Runde war das Ausscheiden von Andreas Gripp gegen Franziska Schilling mit 161 :184 Pins doch etwas überraschend, Laura spielte ihre Klasse beim 224:193 Pins gegen Sandor Lövesz aus. Philipp erzielte bei 228:159 Pins gegen Janin Ribguth wieder das beste Spiel in dieser Runde und Tony Lindner aus Premnitz ließ Kai Günther beim 186:158 keine Chance.

Damit standen die Halbfinalisten fest. Laura war im Spiel gegen Franziska klar überlegen und siegte mit 206:148, in der anderen Halbfinalpartie ging es bis zum letzten Feld spannend zu, bevor Philipp mit 228:214 Pins gegen Tony Lindner die Oberhand gewann.

Das Finale verlief sehr ausgeglichen. Keiner der beiden Finalisten konnte sich absetzen, Doppelstrikes wurden bei beiden von Splits unterbrochen. So entschieden letztlich die sechs Pins Handicap von Philipp, um gegen Laura mit 191:188 Pins zu gewinnen. Er wurde damit Sieger des 22. Kohlbergcups und konnte den Trainingszuschuss in Empfang nehmen. Herzlichen Glückwunsch für ihn und die Platzierten, die mit ihren guten Leistungen zum Gelingen des Turniers beigetragen haben.

 

Erwähnen möchte ich noch den zusätzlichen „Wettbewerb“ nach Beendigung der Vorrunde am Samstag, der bei allen Teilnehmern und den Zuschauern großen Spaß gebracht hat.

Wir bedanken uns bei allen Teilnehmern für einen tollen Wettbewerb und für die Superstimmung in unser Halle. Ein besonderes Dankeschön an die Belegschaft der SUPER BOWL für einen sehr guten „Rundumservice“.

Bericht von Ralf Kühn

 
 

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